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Bericht 1./2. WM Qualifikation März 2008

Samstag

Die erste und zweite WM Quali in diesem Jahr fand in Niebüll, kurz vor der dänischen Grenze statt. Ausgerichtet hat sie der GHV Flensburg in einer schön dekorierten Reithalle mit Tribüne. Die Organisation war hervorragend und die Campingmöglichkeiten perfekt direkt vor der Halle eingerichtet. Ein schönes Drumherum war also schon mal gegeben. Danke an das Flensburger Team!

Den ersten Tag hat für alle Klassen und Läufe Jörn Kahlmann gerichtet. Begonnen wurde mit dem Jumping Large, der lauf- und lösbar war.

Der Jumping Medium und Small folgte und hatte einiges mehr an Verleitungen und engen Stellen zu bieten. Insgesamt kamen nur 9 von 42 Teams ohne Disqualifikation ins Ziel, was schon einiges über den Schwierigkeitsgrad dieses Parcours aussagt. Chilly und ich waren bis Hürde 15 fehlerfrei und gut unterwegs, allerdings verlor ich nach mehreren gemeisterten schweren Stellen kurz den Kontakt zu ihr und sie schwenke rechts über den Weitsprung anstatt über den Doppelsprung ab. Ups....

Video Jumping hier

Der A-Lauf war nicht ganz so kompliziert und in meinen Augen besser lösbar als der Jumping. Hier fiel leider sofort die Stange der Starthürde und schon war der Traum vom Nuller ade. Nach zwei weiteren Herzstillstandsituationen retteten wir uns mit einem Fehler ins Ziel.

Video A-Lauf hier

Die Kombination aus Dis und einem Fehler brachte uns noch einen akzeptablen 19. Platz.

Sonntag

Am Sonntag richtete Elke Benner, ihr Mini/Midi A-Lauf hatte für mich einen ähnlichen Schwierigkeitsgrad wie der Jumping am Tag zuvor. Mir völlig neu, aber anscheinend legitim war es, dem Hundeführer ein Dis zu geben, wenn er ein Gerät zerstörte, dass nicht mehr gelaufen werden musste. Auf Grund der Parcours die vor allem bei den Large so eng gestellt waren, dass man sich teilweise schräg durch die Hürdenausleger schlängeln musste, passierte das leider sehr, sehr oft.

Dieser A-Lauf beinhaltete eine Anfangspassage, in der der Slalom auf der anderen Seite des Laufdiels zu nehmen war (Tunnel unter dem Diel, dann Slalom). Idealerweise hätte man es so führen können, dass man den Hund in den Tunnel schickt, das Laufdiel dazwischen lässt und den Hund dann in den Slalom schickt und parallel zu ihm und Laufdiel weitergeht. Allerdings war der Winkel des Slaloms so gewählt, dass der Eingang ohne ein vorheriges korrigieren der Lauflinie kaum zu schaffen war. Wenn man also nicht vor hatte, hilflos auf der falschen Seite des Diels herumzuspringen, während der Hund den Eingang nicht findet und so das Dis vorprogrammiert war, blieb einem nur übrig, die Beine in die Hand zu nehmen und während Hund den Tunnel nimmt um das Laufdiel herumzuflitzen und den Eingang dann von hinten zu meistern. Das haben Chilly und ich auch einigermaßen hinbekommen. Allerdings kam uns dann in einer weiteren kniffeligen Passage in der sie eigentlich in den Tunnel sollte die direkt angrenzende (Wander-) Hürde in die Quere und wieder konnte ich den beliebten Pfiff hören.

Video A-Lauf hier

Der Jumping war netter gestellt, hier waren keine riesengroßen Verleitungen und Probleme, aber auch hier galt es sich bis zum Schluss voll zu konzentrieren und die engen Sprungabstände ohne Stangenfehler zu meistern. Wir hatten einen sehr schönen Lauf, aber Chilly hat mich beim Schicken in den vorletzten Tunnel zu sehr beobachtet und gemerkt, dass ich wegrenne und so drehte sie sich kurz um und wir hatten eine Verweigerung. Ansonsten aber gut durchgekommen, konnten wir am Tagesende den insgesamt 20. Platz verbuchen, bei dem noch alles offen ist, weil die Punkte zu den anderen Rängen sehr eng sind. Auf nach Bad Soden :-)!

Video Jumping hier